Blog des IPR.D.I wird PR-Transfer

Neuer Name, neues Layout und neue Autoren: Ab sofort bloggen wir unter pr-transfer.de. Den Relaunch haben Sabine Staps, Sina Szpitalny und Svenja Tödter im Rahmen eines Medienprojektes an der TU Ilmenau vorbereitet. Die drei Studentinnen erweitern zugleich unser Autoren-Team und werden regelmäßig über neue Studienergebnisse, Trends und Best (oder auch Worst) Practices aus PR und Marketing berichten.

Der Blog des Instituts für Public Relations wird nicht mehr aktualisiert und geht in Kürze offline. Alle älteren Beiträge sind aber auch bei PR-Transfer zu finden.

Wir wünschen viel Freude mit unserem neuen Angebot!

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Mediascope Europe 2012

Sicherlich, es gibt eine Menge Studien, die sich mit Medien beschäftigen, die für PR-Fachleute interessant sind. Wir haben bereits über den European Communication Monitor 2012 berichtet. Mit der Vorstellung von Mediascope Europe möchte ich auf eine Langzeitstudie verweisen, die vom IAB Europe durchgeführt wird. Zwar sind die Ergebnisse mehr im Consumer Bereich und auch im Bereich der Medienrezeption und z.B. Onlinekonsumentenverhalten zu sehen, aber auch dies sind für PR-Fachleute durchaus wertvolle Informationen.

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Die Bedeutung der internen Kommunikation bei Massenentlassungen

Richtlinien für gelungene Change-Kommunikation in der Fachliteratur stimmen weitgehend mit der Praktikersicht von Beratern überein. Zu diesem Ergebnis kommt Philipp Klöckner im Rahmen einer Forschungsarbeit an der TU Ilmenau. Wichtige Empfehlungen werden in der Praxis aber aufgrund fehlender Ressourcen nicht ausreichend umgesetzt.

Knapp zwei Monate ist es her, dass Gruner + Jahr demonstriert hat, wie interne Kommunikation in Zeiten einschneidender Veränderungen und einer Entlassungswelle nicht ablaufen sollte. G+J-Vorstandsmitglied Julia Jäkel bilanziert in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt:

 

„Ich bin sehr unglücklich über diese Art der Kommunikation. Ich finde sie unwürdig. Dass Kollegen, die hier jahrelang unter nicht immer leichten Bedingungen einen sehr guten Job gemacht haben, von der Einstellung der „FTD“ aus der Presse erfahren haben, tut mir leid.“

 

Aber wie kommuniziert ein Unternehmen im Rahmen eines einschneidenden Veränderungsprozesses richtig? Theoretisch ist eine Antwort auf diese Frage gar nicht so schwer zu finden: Zur internen Kommunikation als Teil des Change Managements liefert die Fachliteratur durchaus Erfolgskriterien und Ablaufmodelle. Philipp Klöckner wollte in seiner Bachelorarbeit an der TU Ilmenau nun wissen, inwieweit die Kriterien aus der Fachliteratur mit Erfahrungen aus der Praxis konkret im Zusammenhang mit Massenentlassungen zusammenpassen. Weiterlesen

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Surfin’ Energy – was man aus der Debatte zu erneuerbaren Energien über Lobby- und Medienarbeit lernen kann

Wolfgang Schweiger erläutert anhand eines Nachrichtenbeitrags aus der Tageszeitung Die Welt, wie sich die professionelle Lobby- und Pressearbeit verschiedene Öffentlichkeitseffekte (Agenda Surfing, Priming und Framing) zunutze macht.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird in der Öffentlichkeit heiß diskutiert. Vor allem die Kosten, die Privathaushalte aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu bezahlen haben, sowie die jüngst beschlossenen Ausnahmen für energieintensive Unternehmen, die ebendiese Kosten erhöhen, spalten die Nation. Dabei fällt auf, wie kritisch die Medien über das EEG und die damit verbundenen Belastungen der Bürger berichten. Das ist einerseits nachvollziehbar, verstehen sich viele Journalisten als Anwälte des kleines Mannes (vor allem die Bild-Zeitung geriert sich so, obwohl sie meist genau das Gegenteil tut). Andererseits überrascht der kritische Ton, weiß man doch seit der Journalistenbefragung von Weischenberg und Kollegen (2005), dass die schreibende Zunft überwiegend den Grünen nahesteht. Wie also kommt es zu dieser kritischen Berichterstattung?

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Social Media Atlas 2012

Bereits im Juli und August konnten wir in den Beiträgen von Herbert Flath mehr über den Social Media Trendmonitor 2012 erfahren. In Teil 1 ging er der Frage nach „Social Media lohnt sich nicht – oder doch?“ und in Teil 2 standen „Zielgruppen und Ziele“ im Vordergrund. Bevor es aber so weit ist, können wir den Blick auf eine weitere Studie zum Thema richten, die im Herbst publiziert worden ist: den Social Media Atlas 2012.

Insgesamt fokussiert der Social Media Atlas 2012 verschiedene Themen, u.a. „Bedeutung von Social Media“, „Genutzte und relevante Aspekte“ und „Aktiver Austausch und Informationssuche“ . Ein mit Sicherheit spannender Aspekt ist der Punkt „Wahrnehmung von Unternehmensaktivitäten“. Zunächst kommen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass – wie auch in anderen Studien – die Bedeutung von Social Media zunimmt. Dabei werden im Kontext dieser Studie die Angaben von 2012 mit den Angaben aus dem Jahr davor verglichen. 2011 beantworteten 64 Prozent der Teilnehmer (N= 4.230) die Frage „Nutzen Sie Social Media-Angebote wie z.B. Facebook, StudiVZ, Xing, Twitter und ähnliche Seiten?“ mit Weiterlesen

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PR-Berufsfeld 2012 – Vol. II: Social Media & Ethik

Nun da wir wissen, welche Bildung deutsche PR-Praktiker haben und wie viel sie verdienen (siehe PR-Berufsfeld 2012 Vol. I), können wir klären, wie sie zu Social Media und Fragen der Moral und Ethik stehen. Auch hierüber gibt die “Profession Pressesprecher 2012″ Auskunft:

  • Jeder zweite PR-Praktiker gibt an, dass in seiner Organisation aktiv über Social Media kommuniziert wird. Allerdings sagen nur 41 Prozent der deutschen Pressesprecher von sich selbst, dass sie über gute Kenntnisse in “Kommunikation und Austausch in Social Media” verfügen. Und lediglich rund ein Viertel der Befragten schreibt sich Kenntnisse im Management von Social Media zu. Hier besteht also weiterhin Fortbildungsbedarf.
  • Hauptziel der Social Media Aktivitäten ist die Information relevanter Zielgruppen (69 %) und die Initiierung von Austausch und Dialog (47 %). Weiterlesen

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Facebook: Mehr Interaktion durch Emoticons?

Soziale Medien stellen ein beliebtes Thema für studentische Abschlussarbeiten dar. In der Kommunikationswissenschaft (und verwandten Disziplinen) geht es dabei oft um die Wirkung bestimmter Merkmale der Social-Media-Kommunikation. Kurzgefasst: Was und wie muss ich auf Facebook, Twitter und Co. posten, um Aufmerksamkeit, Likes und Kommentare zu gewinnen? Leider bekommt man von den Ergebnissen nur selten etwas mit – wenige Absolventen veröffentlichen ihre Befunde. Wir haben in unserem Blog bereits einige solcher Arbeiten präsentiert (siehe Linkliste unten). Heute fasse ich die Ergebnisse der Studie von Michaela Graf (2012) zusammen: „Social Media in der externen Unternehmenskommunikation“.

Michaela Graf hat sich bei ihrer Inhaltsanalyse auf die Modebranche konzentriert und die Aktivitäten von 13 Modemarken auf Facebook, Google+, Twitter und YouTube analysiert. Ich beschränke mich auf die Befunde für die Plattform Facebook: Aufgrund der Stichprobengröße (n=261 analysierte Posts) und gut messbarer Indikatoren für die Nutzeraktivität (Likes, Kommentare, Teilen) lassen sich hier die zuverlässigsten Aussagen treffen. Zur Einordnung vergleiche ich die Befunde mit den Ergebnissen anderer Studien. Weiterlesen

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Wie nehmen PR und Journalismus einander wahr? – ein Forschungsüberblick

PR und Journalismus befinden sich in einem Kooperations-, Abhängigkeits- und Konkurrenzverhältnis. Ausgeprägte Sympathien und Antipathien auf persönlicher und professioneller Ebene sind daher kein Wunder.

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PR-Berufsfeld 2012 – Vol. I: Kommunikatoren

Die “Profession Pressesprecher” geht in die vierte Auflage und zeichnet aktuelle Entwicklungen der PR-Branche nach. Knapp 2.400 Teilnehmer aus Privatwirtschaft, öffentlichen Institutionen und Verbänden wurden im Sommer 2012 zu ihrer Ausbildung, ihrem Einkommen, ihrer beruflichen Position  sowie zu ihrer Meinung zu Social Media und PR-Ethik befragt. Das Ergebnis: Eine aktuelle Vermessung des Berufsstandes, die durch den Vergleich mit früheren Studien zudem Entwicklungen und Trends aufzeigt. Weiterlesen

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Lokaljournalismus und PR – eine kleine Textanalyse

Achtung: Heute wird’s böse. Immer wieder versage ich mir öffentliche Bemerkungen über die Qualität des Journalismus in Regionalzeitungen. Aber heute muss es raus, zumal sich daraus für PR-Schaffende durchaus gute Ratschlage ableiten lassen. Dazu werde ich einen eigentlich unauffälligen Artikel darstellen, dazu einige Fragen stellen und darauf – teilweise spekulative – Antworten versuchen. Schließlich leite ich daraus mehr oder weniger ernst gemeinte Lehren für die PR ab.

Fangen wir an: Heute erschien in der Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung ein Beitrag (leider hinter der Bezahlschranke – deshalb hier nur der Teaser). Darin berichtet eine Lokal- oder Promi-Journalistin über eine Festivität anlässlich des Ausscheidens der bisherigen Geschäftsführerin des Dresdner Industrieclubs. Soweit so uninteressant und irrelevant für den normalen SZ-Leser.
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Lokale Crowdfunding-Plattform für Dresden gestartet

Seit heute (6.9.) ist die regionale Crowdfunding-Plattform dresden-durchstarter.de offiziell online. Mit ihr richtet sich die Dresden Marketing GmbH (DMG) laut Website vor allem an “Künstler, Kreative und Erfinder”. Diese können ihre Projekte auf der Plattform vorstellen und dort Unterstützer gewinnen, die sich mit Beiträgen ab einem Euro an der Finanzierung beteiligen.

Bereits seit Mai war unter dresden-durchstarter.de eine Info-Version online, ab heute kann man nun tatsächlich Projekte einstellen und unterstützten. Das regionale “Dresden Durchstarter” ist eine Sub-Plattform der deutschlandweiten Community startnext.de. Bedeutet: “Durchstarter” ermöglicht eine regionale Zielgruppenansprache, gleichzeitig kann ein Dresdner Projekt aber auch deutschlandweit Unterstützer werben. Laut DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge ist Dresden nach Hamburg erst die zweite deutsche Stadt, die eine eigene Crowdfunding-Plattform anbietet. Hamburg war mit dem ebenfalls zu startnext.de gehörenden nordstarter.org Ende letzten Jahres online gegangen.

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Social Media Delphi 2012

Die Social Media-Aktivitäten in Deutschland werden strategischer, erhalten größere Unterstützung vom Top-Management und zunehmend finanzielle Unterstützung in Form von eigenen Budgets – das sind die Ergebnisse der Studie „Social Media Delphi 2012“, für die 860 Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen, Behörden, Politik, Verbänden und NPOs befragt wurden. Die Studie wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt und zeigt damit Veränderungen auf: So verfügen mittlerweile 39 Prozent der Befragten über spezielle Budgets für Social Media-Kommunikation – eine Steigerung zum Vorjahr um 22 Prozentpunkte. Und fast zwei Drittel gehen davon aus, dass die Budgets auch zukünftig steigen werden. Das Geld wird zurzeit vor allem für die Erstellung und Verwaltung von Inhalten (69 Prozent) sowie für die Konzeption und strategische Entwicklung (54 Prozent) eingesetzt. Weiterlesen

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Social Media-Guidelines – Hype oder unerlässliche Voraussetzung für den erfolgreichen Social Media-Einsatz?

Social Media-Guidelines werden in letzter Zeit intensiv diskutiert (z.B. hierhier und hier). Ist das nur wieder ein neuer Hype oder sind die Guidelines eine unerlässliche Voraussetzung für den erfolgreichen PR-Einsatz von Social Media?

Social Media-Guidelines sind grundsätzlich ein Instrument zur Steuerung der Organisationskommunikation in Social Media. Sie werden auch als “Leitplanken für die digitale Kommunikation” und “Instrument zur Kurskontrolle” (http://www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines) beschrieben. Die Guidelines regeln den Einsatz von sozialen Medien und ihre Verwendung durch Kommunikationsverantwortliche und andere Mitarbeiter. Letztere sollen dadurch mehr Sicherheit und im Umgang mit sozialen Medien bekommen und für mögliche Probleme sensibilisiert werden (z.B. negative Aussagen über den Arbeitgeber oder öffentliche Weitergabe interner Informationen). Dabei ist sowohl die Nutzung während der Arbeitszeit als auch die private Nutzung betroffen, zumal die Grenzen zwischen beruflicher und privater Sphäre ohnehin verschwimmen. Social Media-Guidelines regeln hier meist auch Zuständigkeiten und Autorisierungen.

In jüngster Zeit haben immer mehr Unternehmen und Organisationen solche Guidelines erarbeitet und eingesetzt. Die Guidelines variieren beträchtlich, z.B. bezüglich Umfang, Tonalität, Verbindlichkeit, äußerer Form und Zielgruppe.

Andreas Krönke

Das war der Anlass für Andreas Krönke, sich in seiner Masterarbeit (M.Sc.) an meinem Fachgebiet PR & Technikkommunikation an der TU Ilmenau mit Guidelines in Unternehmen zu befassen. Krönke analysierte insgesamt zehn Social Media-Guidelines qualitativ. Danach führte er Interviews mit Zuständigen aus den Unternehmen. Weiterlesen

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Social Media Trendmonitor (Teil 2): Zielgruppen und Ziele

Der aktuelle Social Media Trendmonitor 2012 von News Aktuell und Faktenkontor gibt Einblick in die Verwendung der sozialen Medien in Pressestellen, PR-Agenturen und Redaktionen. In vier zwei Teilen will ich ausgewählte Befunde der Erhebung näher beleuchten und mit den Ergebnissen anderer Studien vergleichen: Teil 2 widmet sich heute den Zielgruppen und Zielen.

Ich konzentriere mich auf die Ergebnisse zum Social Media-Einsatz in Unternehmen und anderen Organisationen (Verbände, Verwaltung) und klammere PR-Agenturen und Journalisten aus. Die Studie (inkl. der Ergebnisse für Agenturen und Journalisten) kann bei News Aktuell heruntergeladen werden.

Teil 2: Zielgruppen und Ziele

Der häufigste Grund für den Einsatz von Social Media in der Unternehmenskommunikation ist laut Trendmonitor die Imagepflege. Sie wird von 57 Prozent der Befragten genannt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen erhöhte Kundenbindung (43 Prozent) und gesteigerte Bekanntheit (39 Prozent). Alle weiteren Ziele sind der Abbildung zu entnehmen.

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European Communication Monitor 2012

Die Ergebnisse des European Communication Monitor 2012 (ECM) liegen vor. Knapp 2.200 Kommunikationsverantwortliche aus 42 Ländern wurden darin um ihre Meinung zum Thema strategische Kommunikation gebeten. Hier einige Kernergebnisse:

  • Issues: Die zentralen Herausforderungen bis 2015 sehen die Befragten im Umgang mit der digitalen Evolution und in der Verknüpfung der Kommunikation mit der Unternehmensstrategie. Hinzu kommt, dass trotz limitierter Ressourcen ein breiteres Publikum über mehr Kanäle erreicht werden soll.
  • Ethik: Zum ersten Mal seit dem fünfjährigen Bestehen des ECM wurden in der Befragung auch ethische Fragen angesprochen. Die Kommunikationsverantwortlichen gaben an, dass Ethik deutlich wichtiger ist als noch fünf Jahre zuvor. Der Grund: Compliance und Transparenz-Anforderungen, die Kommunikation im Web 2.0 und die Internationalität der Kommunikation. Dementsprechend sehen auch 93 Prozent die Notwendigkeit ethischer Standards für die Kommunikation.
  • Professionalisierung: 84 Prozent der Befragten glauben, dass beim Top-Management das Verständnis für die Notwendigkeit von PR fehlt. Daneben fehlen Kennzahlen, die den Einfluss der PR auf den Unternehmenserfolg belegen. Beide Faktoren werden als Hindernis für eine weitergehende Professionalisierung der Branche wahrgenommen.

Diese und weitere Ergebnisse rund um die europäische Kommunikationsprofession finden Sie nicht nur auf der Website www.communicationmonitor.eu sondern auch medial aufbereitet auf You Tube.

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Wenn Kreative Werbung machen…

…kommt oft nichts gescheites dabei heraus. Jedenfalls nicht, wenn Kreative über Inhalte, Strategie oder Planung bestimmen. Zwar gibt es für Werbung, oder besser: Unternehmenskommunikation, auch Schönheitspreise zu gewinnen, z.B. auf dem Cannes Lions International Advertising Festival, wo mittlerweile kreative Leistungen in 13 verschiedenen Kategorien ausgezeichnet werden, aber die „schönste“ Kommunikation verkauft nicht zwangsläufig die meisten Produkte. Ganz im Gegenteil sind diverse Effekte bekannt, die dazu führen, dass besonders kreative, oder lustige Inhalte weniger Werbeziele erreichen, als nüchterne Inhalte. Einer dieser Effekte ist der „Vampireffekt“ nach dem die humorvollen Inhalte in einem Werbespot (o.ä.) so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dass dabei das Produkt in den Hintergrund gerät. Vielleicht haben Sie auch schon persönlich die Erfahrung gemacht, dass Sie vor lauter Lachen gar nicht mehr wussten, worum es in dem Spot eigentlich ging, weil der Witz Ihre ganze Aufmerksamkeit wie ein Vampir aufgesaugt hat. Ein anderes Problem mit Humor oder sonstigen kreativen Inhalten ist die Kontextabhängigkeit und Subjektivität. Was z.B. der Juror in Cannes lustig findet, ist vielleicht für eine Mehrheit der Zielgruppe überhaupt nicht lustig. Und bestimmte Witze funktionieren vielleicht nur in einem kulturellen Umfeld, das schon entsprechende Sehgewohnheiten hat. Der schwarze britische Humor ist mir persönlich (als humorvoller Bayer) z.B. sehr nahe. Die durchaus kreative Idee, ein Werbeplakat für ein Bestattungsunternehmen mit dem Slogan „Kommen Sie doch näher“ hinter den Gleisen der Berliner U-Bahn anzubringen, dürfte bei vielen (weniger humorvollen) Berlinern, die eventuell gerade auch noch einen Todesfall in der Familie zu beklagen haben, aber nicht so gut ankommen. Im morbiden Wien könnte es wieder funktionieren… Weiterlesen

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Journalismus und PR – Gesetze und Berufskodizes im Überblick

Das Verhältnis zwischen Journalismus und PR – genauer Pressearbeit bzw. Media Relations – bewegt sich in einem Graubereich. Dieser liegt zwischen dem erlaubten Abdruck von Pressemitteilungen, fragwürdigen Werbeformen wie Product Placement oder Verlagsveröffentlichungen und ‚kreativen’ Koppelgeschäften. Da die Rechtslage oft unklar ist und der Nachweis schwierig, besteht unter Praktikern erhebliche Verunsicherung: Was ist in Ordnung, was geht gerade noch und was ist endgültig pfuibäh? Der Beitrag wird sicher nicht alle Fragen beantworten. Dennoch ist es hilfreich, sich einmal alle relevanten Gesetze und Berufskodizes etwas genauer anzuschauen.

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Social Media Trendmonitor 2012 (Teil 1): Social Media lohnt sich nicht – oder doch?

Im Juni ist der neue Social Media Trendmonitor 2012 von News Aktuell (dpa-Tochter) und Faktenkontor erschienen. Er gibt Einblick in die Verwendung der sozialen Medien in Pressestellen, PR-Agenturen und Redaktionen. Ich nehme dies zum Anlass, um in vier Teilen ausgewählte Befunde  der Erhebung näher zu beleuchten, zu diskutieren und mit Ergebnissen anderer Studien zu vergleichen: Teil 1 widmet sich heute dem Stellenwert der sozialen Medien im Unternehmen. In Teil 2 wird es um Zielgruppen und Ziele gehen, Teil 3 beleuchtet die genutzten Plattformen und die Inhalte der Kommunikation und in Teil 4 soll es schließlich um die Erfolgskontrolle gehen. Ich konzentriere mich auf die Ergebnisse zum Social Media-Einsatz in Unternehmen und anderen Organisationen (Verbände, Verwaltung) und klammere PR-Agenturen und Journalisten aus. Die Studie (inkl. der Ergebnisse für Agenturen und Journalisten) kann bei News Aktuell heruntergeladen werden: http://www.newsaktuell.de/smtrend12/

Soziale Medien gewinnen an Relevanz und ihre Nutzung wird professioneller

Die empfundene Relevanz von Social Media für die Kommunikationsarbeit steigt. 2011 schätzten im Social Media Trendmonitor 46 Prozent der Befragten die Relevanz der sozialen Medien als hoch oder sehr hoch ein. 2012 sind es 53 Prozent. Das bedeutet aber auch: Noch fast die Hälfte der Organisationen sieht kein Potenzial im Social Web.

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Wie Journalisten heute recherchieren

Journalisten greifen sowohl für die Themenrecherche als auch für die Faktenprüfung verstärkt auf Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook und Blogs zurück. Das ist ein Ergebnis der Studie „Digital Journalism 2012“ des internationalen PR-Agenturnetzwerks Oriella. Sie wurde bereits zum fünften Mal durchgeführt und basiert auf einer Befragung von 600 Journalisten aus 16 Ländern in Europa, der asiatisch-pazifischen Region sowie Nord-, Mittel- und Südamerika. Weiterlesen

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Die Blog-Markting-Agentur – das unbekannte Wesen

Kennen Sie ebuzzing.de, populis.com oder adnation.de? Vermutlich (noch) nicht. Bei allen drei Unternehmen handelt es sich um Blog-Markting-Agenturen, die den Kontakt zwischen  Blog-Autoren und Werbetreibenden herstellen. Warum sie das tun? Na, weil es mittlerweile viele Blogs gibt, die sich über Werbung finanzieren. Und weil auch die Macher kleinerer Blogs gern ein bisschen Geld verdienen wollen oder zumindest kostenlose Event-Einladungen oder Produkttests schätzen.

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